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Santa Maradona

Am 25. Oktober 1997 fand in Buenos Aires das Abschiedsspiel Diego Armando Maradonas statt. In der "Bombonera", dem Stadion in dem normalerweise der Club "Boca Juniors" spielt,  war ein riesiges Transparent aufgespannt: "Pelé mag der König des Fußballs sein, aber Maradona ist Gott." Zu diesem Zeitpunkt existierte bereits die "Iglesia Maradoniana", eine von glühenden Verehrern gegründete Kirche zu seinen Ehren. Deren "Gläubige" verehren Maradona als "D10S" - als dios, der Gott, der die Rückennummer 10 trägt. Ein wenig blasphemisch,  aber: unbestritten war der Lockenkopf aus Villa Fiorito als Spieler zu seiner  Zeit der beste der Welt, auch nach seinem Karriereende wird er dafür in seiner Heimat in Argentinien gefeiert. Sein Leben bietet viel Stoff für Filme: nach einigen Dokumentationen kommt nun ein Spielfilm über den "pibe de oro" in die Kinos.

In diesen Tagen muss man wieder befürchten, dass Maradonas Leben ein frühes Ende nimmt. Nach Drogenproblemen und chronischem Übergewicht kämpft er nun gegen eine Hepatitis als Folge von übermäßigem Alkoholkonsum an. Dies tut seinem Ruhm aber keinen Abbruch: selbst hochrangige Politiker sprechen von ihm als Symbol Argentiniens, als Nationalheld. Ein Held mit vielen menschlichen Schwächen. Von seinen brilliantesten Moment als Sportler, von seinen zwei Toren im WM-Viertelfinale 1986 gegen England aber handelt  MARADONA - LA MANO DE DIOS von Marco Risi. Die Hauptrolle bekam der in Australien geborene Marco Leonardi. Dieser spielte - ganz nebenbei -  einmal in einem TV-Film eine biblische Figur. Vielleicht dachte man sich, er sei deshalb bestens für die Rolle eines "Fußballgotts" geeignet. In Europa läuft MARADONA - LA MANO DE DIOS zunächst in den italienischen Kinos an. Anfang Mai präsentiert Emir Kusturica (UNDERGROUND), ebenfalls zuerst im Lande der Fußballweltmeister, seinen Dokumentarfilm MARADONA.

 

Text: sp
Bild: city corriere 


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