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Jeanine Meerapfel

Jeanine Meerapfel (* 14. Juni 1943 in Buenos Aires, Argentinien) ist eine deutsche-argentinische Filmregisseurin und Drehbuchautorin. Seit 2015 ist sie Präsidentin der Berliner Akademie der Künste.

Siewuchs als Tochter deutsch-jüdischer Flüchtlinge vor dem NS in Argentinien auf. Sie besuchte von 1961 bis 1964 die Journalistenschule in Buenos Aires und arbeitete als Redakteurin und freie Journalistin. 1964 kam sie nach Deutschland und studierte mit einem Stipendium des DAAD von 1964 bis 1968 am Institut für Filmgestaltung der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Von 1970 bis 1980 arbeitete Meerapfel als Filmkritikerin und führte Filmseminare in Ulm und an verschiedenen Goethe-Instituten durch. Sie hatte enge Verbindung zu den Mitarbeitern von Rainer Werner Fassbinder. 1981 hatte sie ihr Spielfilm-Debüt mit MALOU, dem bis 2012  elf Filme folgten. In Meerapfels Film LA AMIGA (1988) spielt Liv Ullmann eine Mutter, deren Sohn während der argentinischen Militärdiktatur verschwunden ist und die für die Menschenrechte kämpft; der Film war Argentiniens OSCAR-Kandidat.

Jeanine Meerapfels Filmarchiv befindet sich seit 2002 in der Berliner Akademie der Künste.

1984 war sie Mitglied der Jury der Berliner Filmfestspiele. 1990 erhielt Meerapfel eine Professur (mit dem Schwerpunkt Regie von Dokumentar- und Spielfilmen) an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Sie ist seit 1990 Mitglied der Berliner Akademie der Künste und wurde am 30. Mai 2015 als Nachfolgerin von Klaus Staeck zu ihrer Präsidentin gewählt. Sie ist damit die erste Frau, die dieses traditionelle Amt innehat.

2011 drehte sie in Frankfurt am Main, Köln und Argentinien den Spielfilm DER DEUTSCHE FREUND, eine deutsch-argentinische Koproduktion, die Ende 2012 ins Kino kam. Er trägt, wie Meerapfel selbst betont, deutliche autobiografische Züge.


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